Russische Außenamtssprecherin: Bauernproteste sind eine Folge der westlichen Pro-Ukraine-Politik
Moskau. Die wachsende Protestbereitschaft in Deutschland fällt nicht vom Himmel, sondern ist eine unmittelbare Folge der von der Politik zielstrebig verfolgten Verschlechterung der Lebensbedingungen. Diese realistische Einschätzung der Situation wird nicht nur von inländischen Kritikern der „Ampel“ geäußert, sondern auch im Ausland.
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So erklärte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz, daß sich die Rhetorik des Westens in Bezug auf den Krieg in der Ukraine allmählich ändere. Es gehe mehr und mehr um die untragbaren Kosten, für die die Menschen in den westlichen Ländern aufkommen müßten. Die USA versuchten, diese Kosten auf die europäischen Länder abzuwälzen, vor allem auf Deutschland.
All dies führe zu einer Verschärfung der Finanzpolitik der EU gegenüber den eigenen Bürgern. Ein deutliches Beispiel sei die Aufhebung von Vergünstigungen für Landwirte in Deutschland und die Einfuhr von Billigprodukten aus der Ukraine, was die jüngsten Bauernproteste befeuere. (mü)
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