Russische Außenamtssprecherin: „Baerbock ist entweder dumm oder betreibt Irreführung der Öffentlichkeit“
Moskau/Berlin. Rußland hat die Verantwortung für die hohen Lebensmittelpreise zurückgewiesen und auf entsprechende Vorwürfe von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock scharf reagiert. Die Preise stiegen wegen der westlichen Sanktionen, schrieb die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Samstag auf ihrem Telegram-Kanal. „Wenn man das nicht versteht, ist das entweder ein Zeichen von Dummheit oder für die bewußte Irreführung der Öffentlichkeit“, wandte sie sich an Baerbock.
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Ein weiterer Grund für die globale Nahrungsmittelkrise liege zudem im Zerfall der Staatlichkeit der Ukraine – auch dies habe der Westen zu verantworten. „Daran sind unter anderem die Vorgänger von Frau Baerbock schuld, die sich nicht nur in die Situation im Land eingemischt haben, sondern die Innen- und Außenpolitik der Ukraine per Hand gestaltet haben“, erklärte Sacharowa mit Blick auf die jahrelange westliche Einmischung in der Ukraine nach deren pro-westlichem Frontwechsel im Jahr 2014.
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Baerbock hatte zuvor beim G7-Treffen an der Ostsee ihre Besorgnis über eine bevorstehende Hungerkatastrophe in der Welt geäußert. Sie warf Rußland in diesem Zusammenhang vor, Seehäfen der Ukraine zu blockieren und damit den Getreideexport zu verhindern.
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Mit der fachlichen Kompetenz des bundesdeutschen Regierungspersonals war vor wenigen Tagen bereits die AfD-Bundessprecherin Alice Weidel scharf ins Gericht gegangen. Sie hatte mit Blick auf das von der Ampel-Regierung geplante Öl- und Gas-Embargo in Zweifel gezogen, daß das Regierungspersonal die Folgen seiner Politik überhaupt abschätzen könne; es handle sich um ein „intellektuelles Problem“, und die Folgen der „Bildungskatastrophe“ schlügen durch. Es sei „wirklich dramatisch, wie doof die Entscheidungsträger sind“, hatte Weidel wörtlich gesagt. (mü)
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