Rumänischer Dissident Georgescu: „Die NATO will den dritten Weltkrieg provozieren“

Rumänischer Dissident Georgescu: „Die NATO will den dritten Weltkrieg provozieren“

Bukarest. Călin Georgescu gewann Ende November die erste Runde der rumänischen Präsidentschaftswahl, nachdem ihm Medien und „Experten“ einen Stimmenanteil von einem Prozent prognostiziert hatten. Doch dann annullierte das rumänische Verfassungsgericht auf einen Wink der EU die Wahl. Wann sie wiederholt werden soll, steht noch in den Sternen.

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Georgescu hat die Wahlannullierung mittlerweile juristisch angefochten. Jetzt meldete er sich in einem Interview des US-Journalisten Alex Jones wieder zu Wort und warf der NATO vor, auf einen dritten Weltkrieg hinzuarbeiten. Das westliche Bündnis versuche unter dem neuen Generalsekretär Mark Rutte, Rumänien in die militärischen Aktionen zu verwickeln und so einen dritten Weltkrieg zu provozieren.

Wörtlich sagte Georgescu: „Herr Rutte, der NATO-Chef, zwingt der EU seine Regeln auf und versucht, einen dritten Weltkrieg in der Region zu provozieren, wobei Rumänien die Rolle einer zentralen Plattform zugewiesen wird. Dies ist die größte Gefahr, der wir gegenüberstehen.“ Schon zuvor hatte Georgescu davor gewarnt, daß der rumänische NATO-Luftwaffenstützpunkt Mihail Kogălniceanu an der Schwarzmeerküste unweit von Konstanza als Einfallstor für einen künftigen Krieg mit Rußland genutzt werden solle.

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Nach seiner Ansicht stellt die EU den „politischen Arm des Globalismus“ dar, während die NATO dessen „militärischer Arm“ sei. Das Bündnis sei derzeit gespalten. Ein Kampf um Einfluß zwischen den Anhängern des designierten US-Präsidenten Donald Trump, in denen Georgescu „Verfechter des Friedens“ sieht, und dem „europäischen Flügel“ sei im Gange. Vertreter der letzterenen Fraktion setzten auf eine Politik der Konfrontation und wollten die Situation rund um die Ukraine unter eigene Kontrolle bringen. „Es ist eine dramatische Situation.“

Mit Blick auf die Staats- und Regierungschefs in den westeuropäischen Ländern sagte Georgescu, daß „alle Schlüsselpositionen von Sklaven des Systems besetzt“ seien. Aber auch in Rumänien verhielten sich die Behörden wie Marionetten des Westens. Und weiter: „Durch sie will der Westen Rumänien so schnell wie möglich in einen globalen Konflikt hineinziehen.“ (mü)

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