Riesenblamage für Chebli und Co.: Pakistani täuschten „rechten“ Brandanschlag vor
Wächtersbach/Hessen. Peinlich: wieder einmal waren es keine „Rechten“. Ein vermeintlich „rechtsextremer“ Brandanschlag auf ein Wohnhaus im südhessischen Wächtersbach hat sich als versuchter Versicherungsbetrug entpuppt. Fünf Verdächtige wurden festgenommen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei jetzt mit. Der Anschlag hatte sich in der Nacht zum 25. Dezember ereignet.
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Ein ausländerfeindliches Tatmotiv habe sich nicht bestätigt, wurde mitgeteilt. Stattdessen sollen die Tatverdächtigen, bei denen es sich um Mitglieder einer pakistanischen Familie handelt, die Ermittlungen auf ein rechtsextremistisches Motiv gelenkt und so eine falsche Spur gelegt haben. Zu den Festgenommenen gehören der Hauseigentümer und sein Schwager. Den beiden Männern wird nun gemeinschaftliche schwere Brandstiftung und das Vortäuschen einer Straftat vorgeworfen. Sie sollen zudem an sieben Stellen im Gebäude die Parole „Ausländer Raus“ an die Wände gesprüht haben, um den Eindruck einer ausländerfeindlichen Tat vorzutäuschen.
Festgenommen wurde außerdem der 18jährige Sohn des Hausbesitzers - er soll der Versicherung nach Anweisung seines Vaters den Schaden gemeldet haben -, außerdem die Ehefrau des Hausbesitzers sowie ein 55jähriger, der dem Hauseigentümer für die Tatzeit ein falsches Alibi verschafft haben soll.
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Peinlich ist die unerwartete Wende nicht zuletzt für die örtliche Gutmenschenszene. Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) hatte seinerzeit von einer „neuen Dimension“ und einer „dramatischen Entwicklung des Rechtsextremismus“ gesprochen. Es hatte Mahnwachen und öffentliche Solidaritätsbekundungen für die Familie gegeben.
Besonders weit aus dem Fenster gelehnt hatte sich die unvermeidliche SPD-Nachwuchspolitikerin Sawsan Chebli (SPD). Sie hatte auf Instagram gepostet, „besonders wütend“ mache sie die Medienberichterstattung, wonach die pakistanische Familie als „gut integriert“ galt - „so, also ob das Recht auf Unversehrtheit von der Integrationsleistung abhängt“.
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Doch gut integriert war die Familie zweifellos - sie hatte inzwischen gelernt, wie man in Deutschland am meisten Anteilnahme und Empörung lostreten kann: indem man sich als Opfer „rassistischer“ Gewalt präsentiert. Diesmal freilich war es ein Schuß in den Ofen. (rk)
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