Reparationen für Polen: Warschau ruft „Institut für Kriegsschäden“ ins Leben
Warschau. Polen hat seiner Forderung nach gigantischen deutschen Entschädigungszahlungen neuen Nachdruck verliehen. Jetzt will Warschau mit einer neuen Forschungsstelle seine Reparationsansprüche für die von den deutschen "Besatzern" im Zweiten Weltkrieg verursachten Schäden untermauern. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
In einem Interview der dpa teilte der polnische Regierungschef Morawiecki am Freitag mit, er habe am Mittwoch ein Dokument zur Gründung des nach dem Widerstandskämpfer Jan Karski benannten „Instituts für Kriegsschäden“ unterzeichnet. „Das Thema ist nicht vom Tisch, weil Polen sehr schlecht behandelt wurde, indem es keine Reparationen erhalten hat“, sagte Morawiecki. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Das neue Institut solle die Bemühungen um die Erforschung sämtlicher Kriegsschäden institutionalisieren und sich auch mit der weiteren Verfolgung der Reparationsansprüche befassen. Morawiecki kündigte zudem an, daß die 2017 eingesetzte Parlamentskommission zur Untersuchung der Kriegsschäden im Februar ihren Bericht fertigstellen werde. Wie die Regierung dann weiter damit verfahren werde, sei aber noch unklar. „Aber wir bereiten alles vor, diesen Bericht der Welt da draußen zu präsentieren.“ (mü)
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