„Remigration“ in aller Munde: In Brandenburg sind 80 Prozent dafür

„Remigration“ in aller Munde: In Brandenburg sind 80 Prozent dafür

Potsdam. Seitdem auf dem angeblichen „Geheimtreffen“ mit Martin Sellner in Potsdam über die „Remigration“ - die Rückführung von Ausländern in ihre Heimatländer – gesprochen wurde, ist das Thema in aller Munde. Auch die derzeitigen Anti-Rechts-Demonstrationen können es offenbar nicht mehr unter den Teppich kehren. Das zeigt eine aktuelle, von der „Märkischen Oderzeitung“ (MOZ), der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (MAZ) und der „Lausitzer Rundschau“ (LR) in Auftrag gegebene Umfrage.

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Sie läßt ein eindeutiges Stimmungsbild erkennen, das Medien und etablierten Parteien schlaflose Nächte bereiten dürfte. Denn: stattliche 80 Prozent der Befragten wünschen sich, daß mehr Illegale abgeschoben werden. Drei von vier Befragten sind sich grundsätzlich einig, daß es einer härteren Asylpolitik bedürfe. 80 Prozent der Befragten beurteilen die Grenzkontrollen zu Polen und zur Tschechischen Republik als positiv. Der Aussage, daß Asylbewerber Sachleistungen und Geldkarten statt Bargeld erhalten sollten, stimmen 82 Prozent zu. Nur 39 Prozent sehen in der Zuwanderung eine Lösung für den Fachkräftemangel.

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Für eine härtere Asylpolitik sind der Umfrage zufolge nicht nur 89 Prozent der AfD-Wähler. Auch bei den FDP-Anhängern sind dies 84 Prozent, bei der märkischen CDU 77 Prozent. Aber auch Anhänger linker Parteien stimmen der Aussage zu – nämlich 63 Prozent der SPD-Wähler, 69 Prozent der Wähler der Linkspartei und 51 Prozent der Wähler der Grünen. Auch potentielle Wagenknecht-Wähler fordern zu stattlichen 89 Prozent – wie die AfD-Anhänger – eine härtere Asylpolitik.

Die AfD ist seit Monaten in Brandenburg die stärkste politische Kraft. Sie käme derzeit nach Umfragen auf 28 Prozent, gefolgt von der CDU mit nur noch 18 Prozent. (rk)

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