Remigration – das große Tabu: Polizei bricht Sellner-Lesung ab

Remigration – das große Tabu: Polizei bricht Sellner-Lesung ab
Wikimedia/Martin MAGA/

Pforzheim. Seit dem angeblichen „Geheimtreffen“ in Potsdam im November 2023 erfreut sich der österreichische Publizist und „Identitären“-Vordenker Martin Sellner der besonderen Zuwendung der Behörden. Am liebsten würden sie ihm Einreiseverbot erteilen, kamen damit aber bisher nicht durch: Sellner darf weiterhin nach Deutschland einreisen und auch Vorträge halten.

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Aber nur theoretisch, wie jetzt ein Vorfall in Pforzheim zeigt. Auch dort war Sellner zu einer Lesung aus seinem Bestseller „Remigration. Ein Vorschlag“ eingeladen worden. Doch die Veranstaltung wurde abrupt unterbrochen: die Polizei stürmte das Veranstaltungslokal in Sturmhauben und schwerer Schutzausrüstung und verwies Sellner der Gemeinde.

Die Identitäre Bewegung solidarisierte sich umgehend mit Sellner. Auch auf seinen Social-Media-Kanälen bekunden zahlreiche Nutzer ihre Unterstützung. Er selbst sieht sich durch die Polizeiaktion denn auch eher bestätigt als behindert. „Diese Bilder, was die Polizei hier macht, in Faeser-Deutschland, sagt mehr aus als zehn Vorträge“, sagte er in einem Interview. (rk)

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