Reife Leistung: In zehn Jahren 330.000 Afghanen nach Deutschland geholt

Reife Leistung: In zehn Jahren 330.000 Afghanen nach Deutschland geholt

Berlin/Kabul. Baerbock, Faeser und Co. Können sich freuen: Deutschland füllt sich allmählich mit Afghanen. Laut aktuellen Zahlen aus dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BamF) hat Deutschland im EU-Vergleich die meisten Afghanen aufgenommen – stattliche 400.000 sind es inzwischen. Das sind rund 150.000 mehr, als z.B. Russen in Deutschland leben.

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Im einzelnen seien seit der Machtübernahme durch die Taliban vor zwei Jahren über Evakuierungsflüge und diverse Aufnahmeprogramme mehr als 30.300 Afghanen eingereist. Hinzu komme die Aufnahme „weiterer besonders gefährdeter Afghanen“, insbesondere besonders „exponierter Personen“ aus den Bereichen Menschenrechte, Zivilgesellschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft.

„Im EU-Vergleich hat Deutschland damit in den vergangenen Jahren die mit Abstand höchste Zahl an Einreisen gefährdeter afghanischer Staatsangehöriger ermöglicht“, teilt das BamF mit.

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Die Gesamtzahl der in Deutschland lebenden Menschen aus Afghanistan ist laut Bamf inzwischen auf rund 400.000 gestiegen. Genau 395.655 afghanische Staatsangehörige seien Ende Juni im Ausländerzentralregister erfaßt gewesen. Ende 2013 seien es erst knapp 67.000 gewesen. Damit haben die verschiedenen Bundesregierungen in den letzten zehn Jahren erfolgreich rund 330.000 Afghanen nach Deutschland geholt. Diese „bereichern“ überproportional stark die Kriminalitäts- und Sozialhilfestatistiken. (st)

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