Recht auf die eigene Entscheidung: Auch AfD-Spitzenkandidatin Weidel läßt sich nicht impfen

Berlin/München. Nicht nur der stellvertretende bayerische Ministerpräsident und Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger lehnt es bislang ab, sich gegen Corona impfen zu lassen. Auch die AfD-Spitzenkanidatin zur Bundestagswahl, Alice Weidel, lehnt eine Impfung für sich bis auf weiteres ab und verwahrt sich auch mit Nachdruck gegen die von den etablierten Parteien geplante Diskriminierung Nicht-Geimpfter. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Im ZDF-„Morgenmagazin“ sagte sie am Freitag, es sei für sie nicht akzeptabel, „daß gesunde Ungeimpfte diskriminiert werden“. Im Kurznachrichtendienst Twitter gab es für diese Äußerungen Kritik ebenso wie Zuspruch.

Unterdessen erhöht der bayerische Ministerpräsident Söder den Druck auf seinen Vize Hubert Aiwanger. In einem aktuellen „Spiegel“-Interview schießt er kaum verklausuliert gegen ihn: „Ich mache mir Sorgen um ihn.“ Und: „Er wandelt auf einem schmalen Grat“ und in der Nähe „von rechten Gruppen und Querdenkern“. Dann, noch deutlicher: Aiwanger könnte „am Ende selbst Schaden“ nehmen. (st)

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