Rebellion gegen den Impfzwang: Österreichisches Klinikpersonal droht mit Kündigung

Rebellion gegen den Impfzwang: Österreichisches Klinikpersonal droht mit Kündigung

Linz/Wels. Die österreichische Regierung hat den Kampf um die Impfpflicht, die zum 1. Februar 2022 in Kraft treten soll, noch längst nicht gewonnen. Im österreichischen Gesundheitswesen regt sich Widerspruch. Am Linzer Ordensklinikum der Barmherzigen Schwestern und Elisabethinen rebelliert die Belegschaft jetzt gegen die Einführung der Impfpflicht und droht mit Kündigung. Mindestens zehn Prozent der Krankenhausangestellten sind einer Unterschriftenliste zufolge zur Kündigung bereit, sollte die Impfpflicht Gesetz werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

„Lieber ungeimpfte Getestete als fehlende Mitarbeitende“, mahnen die Unterzeichner auf der Liste, auf der sich 240 Mitarbeiter eingetragen haben. Eine weitere ist noch im Umlauf. Sie soll weitere 50 bis 100 Unterschriften bringen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Eine Quote von 10 Prozent der Klinik-Angestellten würde ausreichen, um den gesamten Krankenhausbetrieb zum Erliegen zu bringen. Aus diesem Grund wurde jüngst erst die Impfpflicht in der kanadischen Provinz Quebec widerrufen. Der Gesundheitsminister begründete den Schritt mit „den verheerenden Auswirkungen auf das System“. Zu viele der Beschäftigten seien aus Überzeugung ungeimpft. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Erst kürzlich machten auch aus Wels in Oberösterreich Berichte über einen Aufstand des Gesundheitspersonals die Runde. Hunderte versammelten sich vor dem Welser Klinikum, um ihrem „Nein“ zum Impfzwang Gehör zu verschaffen. (mü)

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