Ramelows größte Sorge: Nicht Krieg oder Kälte, sondern – eine neue Pegida!
Erfurt. Für Andersdenkende kein Verständnis: Thüringens Ministerpräsident Ramelow (Linke) wird von der Sorge um das Entstehen einer neuen Pegida-Bewegung umgetrieben. Anlaß sind die seit Wochen anwachsenden Proteste gegen die Energiepolitik der Ampelkoalition. „Da hat sich alles versammelt, was irgendwie zum rechten Spektrum gehört, das reicht bis ins tiefste rechtsextreme Milieu“, sagte der linke Spitzenmann der „Zeit“.
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Er macht die Gruppierungen „Freie Sachsen“ und „Freies Thüringen“ und deren Schulterschluß mit der AfD für die „Bildung einer neuen öffentlich sichtbaren faschistischen Bewegung“ verantwortlich. Diese instrumentalisiere die Ängste der Bürger.
Im thüringischen Gera waren am 3. Oktober rund 10.000 Menschen gegen die Politik der Bundesregierung auf die Straße gegangen. In ganz Thüringen waren es etwa 36.000 gewesen.
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Die Pegida-Bewegung war 2014 entstanden, um gegen die Islamisierung Europas und die Migrationspolitik der damaligen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu demonstrieren. Auf ihrem Höhepunkt konnte sie allein in Dresden 25.000 Protestler auf die Straße bringen. (rk)
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