Rätselraten um Nawalnys Tod: War es der britische Auslandsgeheimdienst?

Rätselraten um Nawalnys Tod: War es der britische Auslandsgeheimdienst?
Daniel auf Pixabay/Gemeinfrei

Moskau/London. Über den Tod des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny herrscht nach wie vor Unklarheit. Während für westliche Medien und Politiker feststeht, daß der Schuldige wieder einmal Putin heißt, liegt der Fall in Wirklichkeit keineswegs so klar.

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Im Verdacht stehen nämlich auch westliche Geheimdienste und nicht zuletzt die Covid-Impfung, die Nawalny in Deutschland verabreicht wurde. Wie inzwischen bekannt wurde, wurde der Putin-Kritiker zweimal geimpft und erhielt eine „Booster“-Spritze. Der russische regierungsnahe Sender RT berichtete, daß ein Blutgerinnsel zum Tod des Oppositionellen geführt habe – eine der Nebenwirkungen des mRNA-Impfstoffes.

Es gibt aber noch weitere Verdächtige. Auf einem US-amerikanischen Webcast meldete sich jetzt der frühere CIA-Beamte Ray McGovern zu Wort. Er behauptete, daß Nawalny auf der Gehaltsliste des britischen Auslandsgeheimdienstes gestanden haben könnte. McGovern beruft sich dabei auf eine versteckte Kameraaufnahme, die einen Mitarbeiter von Nawalnys Stiftung bei Absprachen mit einem MI6-Agenten zeigt. Der frühere CIA-Mann sieht darin einen Hinweis, daß Nawalny Verbindungen zu britischen Geheimdiensten hatte.

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McGovern geht sogar so weit, zu behaupten, daß die Briten möglicherweise in den Tod Nawalnys verwickelt waren. Er verweist auf die enge Zusammenarbeit zwischen dem MI6 und ukrainischen Diensten sowie auf die britische Motive im Kontext des Krieges in der Ukraine. (mü)

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