Putins größter Wahlerfolg: 88 Prozent bei der Präsidentenwahl
Moskau. Für bundesdeutsche Qualitätsmedien steht fest: alles Wahlbetrug. Anders können sich ARD, „Bild“ und Co. die 88 Prozent Zustimmung nicht erklären, die Kremlchef Putin bei der Präsidentenwahl am Wochenende für sich verbuchen konnte.
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Das Ergebnis, das staatliche russische Medien am Montag bekanntgaben, ist ein neuer persönlicher Rekord für Putin. Bei der letzten Wahl 2018 war er auf 76,7 Prozent der Stimmen gekommen.
Während westliche Medien und vermeintlich „unabhängige“ Beobachter in Rußland zahlreiche Fälle von Wahlmanipulation oder Zwang wahrgenommen haben wollen, sieht sich Wahlsieger Putin durch das Ergebnis bestätigt. Immerhin lag die Wahlbeteiligung bei mehr 70 Prozent, dem höchsten Wert jemals bei einer russischen Präsidentenwahl.
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Einer der ersten Gratulanten zum Wahlsieg war der chinesische Präsident Xi Jinping. Putins Erfolg sei Ausdruck der „vollkommenen Unterstützung“ der Russen für ihren Staatschef, erklärte Xi laut dem staatlichen Fernsehsender CCTV. Das russische Volk habe sich in den vergangenen Jahren „vereint, um die Herausforderungen zu meistern“.
Unterdessen glänzt das Spitzenpersonal der Bundesrepublik einmal mehr durch den Verlust jedweder diplomatischer Umgangsformen. Bundespräsident Steinmeier will sich - anders als noch bei der letzten Wahl vor sechs Jahren - weigern, Putin zu gratulieren. Und das Baerbock-Ministerium gab auf X (vormals Twitter) die Losung aus: „Die Pseudowahlen in Rußland sind weder frei noch fair, das Ergebnis überrascht niemanden.“ (mü)
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