Putin über Multikulti in Europa: „Der Multikulturalismus erlebte dort ein Fiasko“

Moskau. Darüber ist in den bundesdeutschen „Qualitätsmedien“ nichts zu lesen: der russische Präsident Putin hat jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz das Multikulti-Experiment der EU ausdrücklich für gescheitert erklärt. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Ein Korrespondent der russischen regierungsnahen Nachrichtenplattform „Russia Today“ (RT) hatte den brutalen Mord an dem französischen Geschichtslehrer Samuel Paty und den Streit um die Mohammed-Karikaturen thematisiert. Der Journalist fragte Putin, wo der schmale Grat zwischen der Meinungsfreiheit und den Sicherheitsinteresse des Staates verlaufe.

Hierauf antwortete Putin: „Diejenigen, die unbedacht Rechte und Gefühle der Gläubigen beleidigen, müssen immer daran denken, daß darauf eine gewisse Gegenreaktion kommen wird.“ Eine solche Reaktion dürfe aber nicht aggressiv sein. Keine Weltreligion enthalte einen Hinweis auf Aggression. Mord widerspreche dem Geist aller Weltreligionen. Speziell Rußland sei seit Anbeginn seiner Geschichte ein multikonfessioneller Staat gewesen – religiöse Beleidigungen könne sich Rußland nicht leisten.

Dann erklärte der Kremlchef mit Blick auf Westeuropa: „Das Projekt des Multikulturalismus erlebte dort ein Fiasko, eine Niederlage, was viele, die zu diesem Projekt und seiner Umsetzung aufgerufen hatten, gestehen mußten." (mü)

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