Putin mit harten Worten an die Bevölkerung: „Nationalverräter werden ausgespuckt“

Putin mit harten Worten an die Bevölkerung: „Nationalverräter werden ausgespuckt“

Moskau. Mit bemerkenswert harten Worten hat sich Kremlchef Putin in einer Ministerrunde am Mittwoch an die russische „Heimatfront“ gewandt und dabei im Ausland lebende Oligarchen als „Nationalverräter“ (entspricht dem deutschen „Volksverräter“) kritisiert. Wörtlich: „Jedes Volk, besonders die Menschen in Rußland, können echte Patrioten von Bastarden und Verrätern unterscheiden. Und wir werden sie einfach ausspucken wie ein Insekt, das uns versehentlich in den Mund geflogen ist“, so Putin. Eine solche „natürliche und notwendige Säuberung der Gesellschaft“ werde Rußland „nur stärken“.

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Der Westen werde versuchen, sich auf diese Nationalverräter zu stützen, so Putin, die „hier mit uns Geld verdienen, aber dort leben“. „Dort“ meine er nicht nur geografisch, „sondern auch auf ihre Gedanken bezogen“. „Diese Leute können ohne Austern und Geschlechterfreiheit nicht leben“, sagte Putin in Anspielung auf Genderwahn und Schwulenpropaganda in der westlichen Welt.

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Der Westen verfolge nur ein Ziel, nämlich die „Zerstörung Rußlands“. Dabei gebe es „offensichtliche Parallelen zu antisemitischen Pogromen“: „Der Westen hat die Maske des Anstands fallengelassen und beginnt, sich abscheulich zu verhalten.“

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Der Westen führe einen „wirtschaftlichen Blitzkrieg“ gegen Rußland und diskriminiere russische Staatsbürger. Dieser „Blitzkrieg“ sei aber gescheitert, unterstrich der Kremlchef. Um die Auswirkungen der Sanktionen auf die russische Bevölkerung zu lindern, kündigte er eine Erhöhung von Gehältern und Renten an. (mü)

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