Putin legt den Finger in die offene Wunde: „Die Deutschen haben keine Souveränität“

Putin legt den Finger in die offene Wunde: „Die Deutschen haben keine Souveränität“

Moskau/Berlin. Kremlchef Putin brachte es wieder einmal auf den Punkt und sprach aus, was hierzulande als Staatsgeheimnis gehütet wird: die Bundesrepublik verfügt nicht über die staatliche Souveränität – und nimmt deshalb alle erdenklichen Zumutungen vonseiten ihrer vorgeblichen „Partner“ hin.

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Im Rahmen eines Kongresses junger Wissenschaftler rief Putin in Erinnerung, daß viele europäische Länder derzeit mit ihrer Ukraine-Unterstützung nicht nur ihr wirtschaftliches Potential, sondern auch ihre Souveränität verlieren. Dies betreffe auch die Bundesrepublik.

Putin erinnerte in diesem Zusammenhang an die Zustimmung Berlins zur Schließung der Jamal-Europa-Pipeline, durch die russisches Gas über Polen geliefert wurde. Gleichzeitig finanziere der Westen, auch Deutschland, weiterhin die Ukraine. Für den Kremlchef ein klarer Fall: „Die Ukraine bekommt Geld von Deutschland für Rüstung, Renten, Sozialleistungen und Gehälter, hat aber die nötigen Gaslieferungen aus Rußland nach Deutschland fast eingestellt. Und die Deutschen schlucken das alles, weil sie was nicht haben? Souveränität.“

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Der Kremlchef zeigte einmal mehr sein Unverständnis für die europäische Politik, die sich sehenden Auges von preiswerten russischen Energieträgern abkopple und sich der Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Rußland beraubt: „Einige Regierungschefs scheinen nicht über eine ausreichende Berufsausbildung zu verfügen, um professionelle Entscheidungen von hoher Qualität zu treffen. Sie sind bekannt, die ganze Welt macht sich über sie lustig. Ich werde jetzt keine Namen nennen. Aber die Welt macht sich lustig über sie.“

Rußland habe es demgegenüber schnell geschafft, sich technologisch vom Westen unabhängig zu machen: „Unsere sogenannten Partner dachten sich, sie hätten uns an eine technologische Nadel gekettet und wir würden nie wieder davon loskommen. Aber dank Ihrer Bemühungen und der Ihrer Kollegen hat sich gezeigt, daß das möglich ist und daß es sehr schnell geht", wandte sich der Kremlchef an die versammelten Nachwuchswissenschaftler. (rk)

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