Putin hält die Tür nach Europa offen: Das Problem sind die Eliten, nicht die Europäer

Putin hält die Tür nach Europa offen: Das Problem sind die Eliten, nicht die Europäer

St. Petersburg. Kremlchef Putin hat kein Interesse daran, die Beziehungen zu den Europäern komplett auf Eis zu legen, so wie es umgekehrt Baerbock, Habeck und von der Leyen wollen. In einer Plenarsitzung des Internationalen Kulturforums in St. Petersburg sagte Putin jetzt, daß Rußland das Fenster zu Europa nicht schließen werde.

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Er unterstrich bei dieser Gelegenheit einmal mehr, daß Rußland keinen Konflikt mit der europäischen Bevölkerung habe, es erlebe jedoch „schwere Zeiten“ mit den europäischen Eliten. Wörtlich sagte er: „Wir wollen die Beziehungen zu niemandem abbrechen. Das tun wir auch nicht. Wir knallen nichts zu, schließen nichts, weder Türen noch Fenster. Wenn jemand beschließt, sich zu trennen, dann ist das seine Sache. Man bestiehlt sich damit selbst.“

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Eine Journalistin fragte, Peter der Große habe ja das Fenster nach Europa geöffnet – ob man nun, angesichts der derzeitigen Rahmenbedingungen, beabsichtige, dieses zu schließen? Putin antwortete mit Humor: „Wenn also der Wind weht, kann man das Fenster zumachen, um sich nicht zu erkälten.“

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Der Kremlchef räumte allerdings ein, daß es Probleme mit den europäischen Eliten gebe, die ihre nationale Identität verloren hätten und von Nordamerika abhängig geworden seien. Putin bezeichnete diese Situation als eine „Tragödie“ für Europa, zeigte sich aber zuversichtlich, daß die Zeit alles wieder in Ordnung bringen werde. (mü)

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