Putin: „Es gibt keine feindlichen Länder, nur feindliche Eliten“
Moskau/Kysyl. Der russische Präsident Putin läßt trotz des zweieinhalb Jahre währenden Krieges in der Ukraine, der vom Westen maßgeblich befeuert wird, erkennen, daß er nach wie vor zwischen den westlichen Völkern und ihren Führern zu unterscheiden weiß. Beim Besuch einer Schule in Kysyl, der Hauptstadt der Teilrepublik Tuwa im südlichen Sibirien, erklärte der Kremlchef dort, es gebe keine feindlichen Länder, sondern nur feindliche Eliten. Diese wollten Rußland „zerstückeln“, weil es zu groß sei, zitiert die Nachrichtenagentur Tass Putin.
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Sie glaubten, daß ein so großes Land wie Rußland sie bedrohe, sagte der Kremlchef, aber: „Wir lehnen nichts ab: Wir haben keine feindlichen Sprachen, wir haben nicht einmal feindliche Länder. Wir haben feindliche Eliten in einigen Ländern, die seit Jahrhunderten gegen Rußland kämpfen, um unser Land zu schwächen, weil sie glauben, es sei zu groß.“ Die feindlichen Eliten seien von der Idee besessen, Rußland zu zerstückeln.
Auf die Frage einer Schülerin nach der Entwicklung der Beziehungen zu China antwortete der Kremlchef, daß die Volksrepublik China keine solchen Absichten gegenüber Rußland hege. „Die Volksrepublik China und Rußland sind Verbündete im wahrsten Sinne des Wortes. Wir bündeln in erster Linie unsere Anstrengungen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und humanitäre Beziehungen“, sagte Putin. (mü)
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