Proteste für Nawalny: Kreml warnt vor ausländischen Drahtziehern

Moskau. Westliche Drahtzieher versuchen nach wie vor, den inhaftierten russischen Putin-Kritiker Nawalny zu instrumentalisieren und in Rußland eine der üblichen „Farb“-Revolutionen loszutreten. Jetzt riefen Nawalny-Unterstützer dazu auf, am 21. April – wenige Stunden nach der jährlichen Botschaft des Präsidenten – den Protest auf die Straßen zu tragen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nahm dazu jetzt vor internationalen Medienvertretern Stellung und wies insbesondere auf ausländische Störversuche in diesem Zusammenhang hin. Peskow wörtlich: „Es ist sehr wichtig, hier vielleicht daran zu erinnern, daß solche provokativen Aufrufe wieder einmal nicht vom Territorium der Russischen Föderation kommen. Sie stammen von bestimmten Bürgern, die im Ausland leben. Es ist sinnvoll, dies die ganze Zeit im Auge zu behalten.“

Peskow sagte, er wisse nicht, „ob jemand an verschiedenen Orten der Russischen Föderation, in verschiedenen Städten, irgendwelche Aktionen geplant hat“. Er warnte die Teilnehmer aber vor juristischen Folgen. „Falls irgendwelche Aktionen eingeleitet werden, die nicht erlaubt sind, sind sie automatisch illegal. Die Gesetzeshüter werden die Maßnahmen durchführen, die nach den Gesetzen der Russischen Föderation in Bezug auf sie durchgeführt werden sollten“, sagte er. (mü)

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