Präsidentin des Katholiken-Zentralkomitees: Keine Kirchenämter für AfD-Mitglieder!
Berlin. Mehr Zeitgeist-Anbiederung geht nicht – sollte man meinen. Doch die Katholische Kirche schafft es immer wieder. Die Präsidentin des Zentralkomitees der Katholiken in Deutschland, Irme Stetter-Karp , will, daß künftig AfD-Mitglieder keine Laienämter mehr in der Kirche annehmen dürfen.
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Sie verweist dabei auf den aktuellen Bundes-Verfassungsschutzbericht, der die AfD als „rechtsextremistischen Verdachtsfall“ ausweist. „Wenn AfD-Mitglieder als Mandatsträger kandidieren, muß deshalb geprüft werden, ob eine solche Kandidatur abgelehnt werden kann.“
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Die Zentralratschefin hat bereits in der Vergangenheit nichts unversucht gelassen, um die Katholische Kirche noch weiter in Richtung der tonangebenden „Werte“ zu rücken. Erst vor wenigen Wochen sorgte sie mit der Feststellung für Gesprächsstoff, das Zentralkomitee der Katholiken sei „besorgt“ darüber, daß es nicht genügend Möglichkeiten zur Abtreibung in Deutschland gibt. Es sei „sicherzustellen, daß der medizinische Eingriff eines Schwangerschaftsabbruchs flächendeckend ermöglicht wird“, forderte sie in der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. (tw)
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