Polizei-Dozentin: „Rassismus“-Diskussion macht es der Polizei schwerer
Düsseldorf. Mit der „Rassismus“-Debatte schießt sich Deutschland selbst ins Knie. Zu diesem Schluß kommt die Dozentin der nordrhein-westfälischen Polizeischule, Dorothee Dienstbühl. Der „Rassismus“-Hype erschwere nämlich den Kampf gegen die Clan-Kriminalität und schwäche den Staat, sagte sie der „Welt“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Derzeit werde die Polizei unter den Generalverdacht gestellt, fremdenfeindlich zu sein. Dadurch mache sich Unbehagen gegen die Beamten breit, das wie bei den jüngsten Krawallen in Stuttgart bereits in offensichtliche Feindseligkeit umschlage.
Zudem machten sich ausländischstämmige Kriminelle die Rassismus-Debatte zunutze. Wenn sie nach einer polizeilichen Maßnahme einer Tat bezichtigt würden, sagten sie vor Gericht aus, nur wegen ihres fremden Erscheinungsbildes kontrolliert worden zu sein. Diese „Diskriminierungs-Karte“ spielten auch Strafverteidiger gerne aus, berichtete Dienstbühl.
Deswegen stehe sie auch dem neuen Berliner Antidiskriminierungsgesetz, das eine Beweislastumkehr vorsieht, skeptisch gegenüber. Polizisten müssen in der Hauptstadt nun ihre Unschuld beweisen, wenn ihnen „Rassismus“ vorgeworfen wird. Künftig könnten Polizisten weniger konsequent vorgehen, aus Angst, der Diskriminierung beschuldigt zu werden. (rk)
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