Polizei bestätigt bösen Verdacht: Irakische Shisha-Raucher lösten verheerenden Waldbrand aus

Polizei bestätigt bösen Verdacht: Irakische Shisha-Raucher lösten verheerenden Waldbrand aus

Pirna. Es war bisher nur ein böser Verdacht – jetzt wird er dank der Ermittlungen der Polizei konkreter: den verheerenden Waldbrand im Nationalpark Sächsische Schweiz im Juli lösten vier Shisha rauchende Iraker (24, 24, 25, 25 Jahre) aus.

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Ein Polizeisprecher erklärte am Mittwoch: „Brandursachenermittler konnten am Tatort mehrere Beweismittel sicherstellen, die diesen Tatverdacht erhärten.“ Nach der Veröffentlichung eines einschlägigen Fotos durch die „Bild“-Zeitung waren bei der Polizei zahlreiche Zeugenhinweise eingegangen. Das Shisha rauchende Quartett konnte daraufhin ermittelt werden.

Da Namen und Adressen der vier in Dresden lebenden Iraker bekannt waren, stürmte die Polizei am Dienstag deren Wohnungen. Dabei wurden unter anderem Handys sichergestellt, die nun ausgewertet werden.

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„Bild“-Reporter Thomas Fischer, der zufällig in der Sächsischen Schweiz unterwegs war, erinnert sich: „Shishas auf eine Wanderung mitzuschleppen, so etwas habe ich noch nie in der Sächsischen Schweiz gesehen.“ Demnach standen zwei Wasserpfeifen auf dem Tisch. Einer der Männer rauchte. Auch eine Packung Zigarettenfilter lag auf dem Tisch, darunter stand ein Wasserkanister. Im Nationalpark gilt ein striktes Feuer- und Rauchverbot.

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In der Nacht, wenige Stunden nach Aufnahme des Fotos, brach direkt unterhalb der Plattform, auf der die jetzt der Brandstiftung verdächtigen Iraker geraucht hatten, ein Brand aus. 2500 Quadratmeter Wald standen unterhalb des Wahrzeichens der Sächsischen Schweiz, darunter 200 Jahre alte Bäume, in Flammen. 115 Feuerwehrleute brachten den Brand erst nach zwei Tagen endgültig unter Kontrolle. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 50 000 Euro. (rk)

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