Politisches Urteil: Französische Identitäre bleiben verboten

Paris. Gesinnungsjustiz auch in Frankreich. Dort hat jetzt das oberste Verwaltungsgericht das formelle Verbot der bekanntesten Identitären-Gruppe des Landes bestätigt. Die Entscheidung der Regierung, die „Génération identitaire“ aufzulösen, sei „verhältnismäßig“, befand der Staatsrat. Die Gruppe habe „über mehrere Jahre hinweg Ideen propagiert, die tendenziell Diskriminierung, Haß oder Gewalt gegenüber Ausländern und der muslimischen Religion rechtfertigen oder fördern“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die Regierung hatte die französischen Identitären Anfang März verboten. Sie gelten als Keimzelle ähnlicher Gruppen in Deutschland und anderen Ländern. Die Gruppierung mit rund 800 Mitgliedern steht dem Rassemblement National von Marine Le Pen nahe, tritt aber aktivistischer auf. So hatten Mitglieder in den Pyrenäen versucht, „Flüchtlinge“ vom illegalen Grenzübertritt von Spanien aus abzuhalten.

Die Sprecherin von „Génération identitaire“, Thaïs Descufon, verurteilte den Beschluß des Staatsrats als „politische Entscheidung“. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:

https://netzladen.lesenundschenken.de/krisenbereit/

 

Kommentare