Politisches Stockholm-Syndron: Corona-Gläubige wollen für härtesten Lockdown demonstrieren
Düsseldorf/Köln. Manche Bundesbürger leiden ein gutes Jahr nach Beginn der Corona-Maßnahmen offenbar unter einer Art Stockholm-Syndrom – dabei entwickelt sich bei Opfern von Entführungen oder Geiselnahmen plötzlich Solidarität mit den Tätern. Dieses Leiden greift jetzt auch unter manchen Betroffenen der Corona-Einschränkungen um sich. In den sozialen Medien wird nun allen Ernstes zu Demonstrationen für einen harten „Lockdown“ aufgerufen. Es gelte, die „NoCovid-Strategie“ radikal und ohne Kompromisse umzusetzen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Eine der Wortführerinnen der dubiosen Initiative ist offenbar eine Kölner Sozialdemokratin, die für den 10. April auf den Landtagswiesen in Düsseldorf mobilisiert, und zwar unter „strengsten Hygiene auflagen! Wir müssen uns zeigen!“
Etwas fragwürdig kommt die Aktion daher, weil es offenbar nicht ohne den politischen Mißbrauch von Kindern geht. Unter dem Hashtag „#harterLockdown“ wird dieser Tage das Bild eines Kindes tausendfach geteilt, das ein selbstgemaltes Plakat mit den Worten „macht bitte einen echten lockdown #harterLockdownJetzt“ in die Kamera der Mutter hält. Diese gibt vor, das Kind habe auf eigenen Wunsch an der Aktion mitgewirkt und seine eigene Meinung zum Ausdruck gebracht. (rk)
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