Politisches Signal: Deutsche und Russen demonstrieren in Köln gegen Ampel-Politik
Köln. Eine bemerkenswerte russisch-deutsche Initiative brachte am Sonntag immerhin 2000 Menschen (nach Polizeiangaben) vor dem Kölner Dom zusammen. Unter dem Motto „Deutschland, wach auf!“ demonstrierten dort vor allem russische Protestler gegen die von der Bundesregierung betriebene Eskalation im deutsch-russischen Verhältnis und die deutschen Waffenlieferungen in die Ukraine. Organisiert hatte die Veranstaltung ein im Frühjahr von in Deutschland lebenden Russen gegründeter Verein.
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Die Rednerliste umfaßte deutsche, russische und serbische Sprecher, unter ihnen etwa der Leverkusener Stadtrat Markus Beisicht („Aufbruch Leverkusen“), der im Vorfeld an der Koordinierung mitgewirkt hatte. Alle Redner waren sich einig in der Ablehnung der verheerenden Rußland-Politik der Ampel-Regierung und forderten einen unverzüglichen Kurswechsel sowie den Rücktritt von Bundesaußenministerin Baerbock (Grüne). Diese hatte erst dieser Tage bei einem Ministertreffen in Prag unmißverständlich erklärt, Abstriche bei der deutschen Ukraine-Unterstützung werde es nicht geben, „egal, was meine Wähler denken“.
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Verschiedene Redner kündigten an, man freue sich auf einen „heißen Herbst“ in Deutschland und forderten dazu auf, sich die Macht im Lande jetzt zurückzuholen, ehe es zu spät sei. Weitere Kundgebungen würden folgen.
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Zahlreiche Medien berichteten über die Veranstaltung, so etwa der WDR, der „Stern“ und die „Süddeutsche“. (st)
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