Politisch korrekte Auszeichnung: „Omas gegen Rechts“ erhalten Aachener Friedenspreis

Politisch korrekte Auszeichnung: „Omas gegen Rechts“ erhalten Aachener Friedenspreis

Aachen. Die im Zweiten Weltkrieg schwerst zerstörte alte Kaiserstadt Aachen ist alljährlich Schauplatz zweier Preisverleihungen, die reine Schauveranstaltungen des politischen Establishments sind. Die Rede ist vom Karlspreis und vom Aachener Friedenspreis.

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Der Karlspreis ist im Laufe der Jahrzehnte durch seine Verleihung an äußerst fragwürdige Gestalten entwertet worden – angefangen mit dem britischen Kriegspremier Winston Churchill (1956). Während des Krieges hatte sich Churchill über den Anblick des zerstörten Aachen noch ausdrücklich amüsiert gezeigt.

Ähnlich nichtssagend ist die Verleihung des Aachener Friedenspreises. Er soll dieses Jahr an die Initiative „Omas gegen Rechts“ gehen. Dabei handelt es sich um eine fast unvermeidliche Begleiterscheinung patriotischer und non-konformer Demonstrationen, wobei die „Omas gegen Rechts“ in aller Regel mit mainstreamigen Pappschildern und Trillerpfeifen in Erscheinung treten. Die Preisverleiher begründen ihre Entscheidung damit, daß mit der Verleihung der „Dialog der Generationen“ gefördert werden solle. Die Preisverleihung soll am 1. September stattfinden. (rk)

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