Plötzlich keine Putin-Versteherin mehr: Wagenknecht hält den Kremlchef für einen „Kriegsverbrecher“

Plötzlich keine Putin-Versteherin mehr: Wagenknecht hält den Kremlchef für einen „Kriegsverbrecher“

Berlin. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht hat in Sachen eine bemerkenswerte Wende hingelegt. In einem Video-Interview der „Welt“ hat sie sich jetzt brüsk gegen Kremlchef-Putin gestellt. Bislang galt sie als prominente „Putin-Versteherin“.

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Wörtlich erklärte sie: „Natürlich gibt es im Bundestag große Einigkeit, daß wir diesen barbarischen und auch völkerrechtswidrigen Krieg klar verurteilen, dafür gibt es keine Rechtfertigung, dafür gibt es keine Entschuldigung.“ Auf die Frage, ob Putin für sie ein Kriegsverbrecher sei, antwortete sie: „Also, dieser Krieg ist ein Verbrechen. Ohne jede Frage.“ Die Nachfrage, ob er in Den Haag vor das Internationale Kriegsverbrecher-Tribunal gehöre, antwortete sie: „Ja“. Sie fügte hinzu: „Wobei man natürlich sagen muß, dann sind auch diejenigen, die die US-Kriege der letzten Jahre, zum Beispiel den Irak-Krieg, befehligt und begonnen haben, natürlich auch Kriegsverbrecher.“

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Im übrigen kritisierte die Linken-Politikerin das 100-Milliarden-Euro-Paket zur Aufrüstung der Bundeswehr und erinnerte daran, daß die NATO „aktuell schon 18-mal soviel wie Rußland für Rüstung aus, das hat diesen Krieg leider nicht verhindert.“ (rk)

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