Pfizer-Chef warnt Corona-Impfgegner: „Unsolidarische Haltung“
New York. Der US-Pharmakonzern Pfizer, prominenter Akteur bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs, hat Impfgegnern schon einmal prophylaktisch den Kampf angesagt. Pfizer-Chef Albert Bourla hat jetzt davor gewarnt, daß diejenigen, die sich einem wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus verweigerten, dadurch eine weitere Ausbreitung des Virus ermöglichen. Sie machten sich durch ihre ablehnende und dadurch unsolidarische Haltung zum gefährlichen „schwachen Glied“ in der Kette. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
„Sie werden das Leben anderer Menschen beeinflussen, denn wenn sie sich nicht impfen lassen, werden sie zum schwachen Glied, das die Vermehrung dieses Virus ermöglicht“, erklärte Bourla.
Für die Skepsis vieler Menschen gegenüber einer Corona-Impfung zeigt der Pfizer-Chef zwar obenhin Verständnis, verweist aber auf die hohen Qualitätsstandards seines Konzerns.
In einer am 7. September von „USA Today“ veröffentlichten Umfrage gaben rund zwei Drittel der US-Wahlberechtigten an, daß sie nicht beabsichtigten, sich gegen Corona impfen zu lassen, wenn der entsprechende Impfstoff auf dem Markt sei. Eine Gallup-Umfrage im vergangenen Monat ergab, daß 35 Prozent der Amerikaner einen kostenlosen Corona-Impfstoff ablehnen würden, selbst wenn er von der FDA zugelassen würde. (mü)
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