Peking kritisiert „indo-pazifische Strategie“ der USA: „Im Denken des Kalten Krieges hängengeblieben“

Peking/Washington. Die chinesische Regierung hält die neue „indopazifische“ Strategie der USA für kontraproduktiv und nicht geeignet, den Frieden in der Region zu fördern. Vielmehr wies der chinesische Außenminister Wang Yi auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem malaysischen Außenminister Hishammuddin Hussein darauf hin, daß die „indopazifische Strategie“ der USA darauf abziele, eine sogenannte indopazifische „neue NATO“ aufzubauen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die US-Strategie mache deutlich, daß die Amerikaner im Denken des Kalten Krieges hängengeblieben seien. Sie versuchten die Konfrontation zwischen verschiedenen Gruppen und Blöcken zu einem neuen geopolitischen Wettbewerb zu schüren, um damit die Dominanz und das hegemoniale System der Vereinigten Staaten aufrechtzuerhalten, sagte er.

US-Außenminister Pompeo hatte am 6. Oktober bei einem Japanbesuch eine gemeinsame Front mit den drei Verbündeten Japan, Indien und Australien im asiatisch-pazifischen Raum gegenüber China vorgeschlagen. Der amerikanische Außenminister sprach sich beim Treffen für „einen freien und offenen Indopazifik“ aus. (mü)

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