Peinliche IWF-Prognose: Die deutsche Wirtschaft schrumpft, die russische wächst
Washington. Die nächste Klatsche für Bundeswirtschaftsminister Habeck: der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine ohnehin schlechte Prognose für die deutsche Wirtschaftsentwicklung nochmals nach unten korrigiert. Er erwartet jetzt einen Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung für das laufende Jahr 2023 um 0,3 Prozent.
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Die IWF-Ökonomen sind damit pessimistischer als noch vor drei Monaten – damals waren sie noch von einer Schrumpfung um 0,1 Prozent ausgegangen. Zur Begründung wird auf die Schwäche der Industrieproduktion und einen Konjunkturrückgang im ersten Quartal verwiesen.
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Die Klatsche für Habeck und die übrige Bundesregierung ist auch deshalb so laut, weil Deutschland mit den aktuellen IWF-Zahlen das einzige Land der sieben westlichen Industrienationen (G7) ist, das es mit einer handfesten Rezession zu tun hat. Und, noch schmerzlicher: selbst das mit scharfen Wirtschaftssanktionen belegte Rußland schneidet deutlich besser ab als Deutschland. Laut IWF wird die russische Volkswirtschaft in diesem Jahr um 1,3 Prozent wachsen. (he)
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