Peinlich: Deutsche Panzerhaubitzen fallen wegen Verschleiß und Nachschubproblemen aus

Peinlich: Deutsche Panzerhaubitzen fallen wegen Verschleiß und Nachschubproblemen aus
Wikimedia/Sonaz/

Berlin/Kiew/Vilnius. Das wirft kein gutes Licht auf die Ernstfalltauglichkeit deutscher High-Tech-Waffensysteme: immer mehr der an die Ukraine gelieferten Selbstfahrlafetten vom Typ Panzerhaubitze 2000 fallen durch die permanente Beanspruchung im Dauereinsatz aus.

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Insgesamt 14 Stück der hochmodernen Panzerhaubitzen, die derzeit als leistungsstärkstes Artilleriesystem der Welt gelten, lieferte Deutschland. Mindestens sechs von ihnen sind inzwischen ausgefallen und mußten zur Reparatur nach Litauen geschickt werden. Dort sollte ursprünglich ein Reparaturzentrum der Bundeswehr die Defekte beheben und Ersatzteile einbauen.

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Aber: das Bundesverteidigungsministerium hat offenbar versäumt, rechtzeitig Ersatzteilpakete zu ordern. Die Reparaturen können deshalb nicht wie geplant durchgeführt werden. Wie aus Litauen zu hören ist, wurde mindestens eine Haubitze inzwischen ausgeschlachtet („kannibalisiert“), um Ersatzteile zu gewinnen.

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Das ist aber noch nicht alles. Auch für die ebenfalls gelieferten Mars-II-Raketenwerfer hat das Beschaffungsamt der Bundeswehr Ersatzteilbestellungen angemahnt. Aber die entsprechenden Anweisungen des zuständigen „Sonderstabs Ukraine“ sind schlichtweg nicht erfolgt.

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Erste Berichte über den raschen Verschleiß der deutschen Panzerhaubitzen hatten bereits im Juli die Runde gemacht. Die Bundeswehr hatte damals zugesagt, rasch die erforderlichen Ersatzteilpakete zu schicken. Vier Monate später ist das noch immer nicht geschehen. (rk)

CC BY 3.0; Foto: Symbolbild Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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