Panzer für die Ukraine: Bundeskartellamt segnet Rheinmetall-Pläne ab

Panzer für die Ukraine: Bundeskartellamt segnet Rheinmetall-Pläne ab

Düsseldorf/Kiew. Im Februar überraschte der Chef des Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, Politik und Öffentlichkeit mit dem Plan, in der Ukraine eine Panzerfabrik zu errichten. Langfristig, so die Planungen, sollen dort von ukrainischem Personal KF51 „Panther“-Kampfpanzer für den eigenen Bedarf der Ukraine produziert werden. Ein von Rheinmetall entwickeltes Flugabwehrsystem soll ebenfalls gleich mitgeliefert werden.

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Jetzt hat das Bundeskartellamt grünes Licht für das ambitionierte Projekt gegeben: Rheinmetall darf ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem Rüstungsunternehmen aus der Ukraine gründen, mit dem zusammen dann das Panzerwerk errichtet werden kann. Das Bundeskartellamt teilte am Donnerstag mit, daß man die Freigabe dafür erteilt habe.

Das Gemeinschaftsunternehmen soll seinen Sitz in Kiew haben. Als Partnerfirma ist die Ukrainian Defense Industry (UDI), ein Staatskonzern mit rund 67.000 Beschäftigten, in der engeren Wahl. Kartellamtschef Andreas Mundt erklärte. „In Deutschland ergeben sich durch dieses Vorhaben keine wettbewerblichen Überschneidungen.“

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Sowohl das Bundeskartellamt wie auch Rheinmetall haben die Rechnung aber womöglich ohne den Krieg gemacht. Der frühere russische Präsident Medwedew, heute stellvertretender Vorsitzender des russischen Nationalen Sicherheitsrates, hat schon bei Bekanntwerden der Rheinmetall-Pläne angekündigt, daß das künftige Panzerwerk legitimes Ziel russischer Raketen sein werde. (mü) Foto: Rheinmetall Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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