Orbán zur „Flüchtlings“krise 2015/16: „Die Deutschen haben nun das, was sie verdienen“

Budapest. In einem ausführlichen Interview des US-Nachrichtensenders „Fox News“ hat der ungarische Präsident Orbán ausführlich zu aktuellen Fragen Stellung genommen und bei dieser Gelegenheit auch die ungarische Haltung in Sachen Zuwanderung und LGBTI gegen westliche Kritik verteidigt. So hält Orbán die Entscheidung seines Landes, als Antwort auf die „Flüchtlings“krise von 2015 die Grenzen zu schließen, noch immer für richtig. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Wörtlich: „Es ist unsere Heimat, unser Volk, unsere Geschichte, unsere Sprache. Und so müssen wir handeln. Natürlich, wenn sich jemand in Schwierigkeit befindet und niemand anderes da ist als die Ungarn, dann muß geholfen werden. Aber niemand kann einfach nur sagen: ‚Es ist gut so, es ist ein schönes Land, hier möchten wir kommen und leben, weil das Leben hier besser ist.‘ Es gibt kein Menschenrecht, hierher zu kommen.“

Auf die Frage des Reporters, wie sich die damalige Entscheidung von Bundeskanzlerin Merkel, die Grenzen zu öffnen, ausgewirkt habe, erklärte der Regierungschef, dies sei die Entscheidung der Deutschen gewesen, indem sie das Risiko auf sich genommen hätten – und nun hätten sie das, was sie verdienen. Er wolle das nicht beurteilen, beharre aber darauf, daß die Ungarn das Recht hätten, ihre eigene Entscheidung zu treffen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

In diesem Punkt ging der Regierungschef ins Grundsätzliche und merkte an, während der Migrationskrise 2015/16 hätten mehrere europäische Länder entschieden, ein neues Kapitel in ihrer Geschichte zu beginnen und eine Art „neue Gesellschaft“ zu schaffen, die post-christlich und post-national sei. Aber: „Wir Ungarn haben beschlossen, daß wir es nicht riskieren, unsere Gesellschaft zu vermischen.“

Mit Blick auf Kritik aus Westeuropa konnte sich Orbán die Feststellung nicht verkneifen, daß die westlichen Liberalen mit dem ungarischen Erfolgsmodell ein „Problem“ hätten: „Die Liberalen im Westen können es einfach nicht akzeptieren, daß es eine national-konservative Alternative gibt, welche sich im Alltag als erfolgreicher erweist als die liberale Anschauungsweise. Aus diesem Grund kritisieren sie uns, sie kämpfen für sich selbst, nicht gegen uns.“ (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Kommentare