Orbán warnt: „Zum Weltkrieg fehlt nicht mehr viel“

Orbán warnt: „Zum Weltkrieg fehlt nicht mehr viel“

Budapest. Der ungarische Präsident Orbán ist für seine deutliche Wortwahl bekannt. Deshalb hat es besonderes Gewicht, daß er jetzt unumwunden vor einem Weltkrieg warnte. Es fehle nicht mehr viel, daß „aus einem lokalen Krieg ein Weltkrieg wird, wobei diese Möglichkeit von Tag zu Tag wächst“, sagte Orbán am Freitag im staatlichen Rundfunk. Die führenden Kräfte der westlichen Welt würden „im Kriegsfieber brennen“ und immer gefährlichere Waffen in die Ukraine entsenden.

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Darüber hinaus könne auch ein Vorschlag zur Entsendung von NATO-Soldaten in die Ukraine auf die Tagesordnung gelangen, warnte der ungarische Regierungschef.

In Europa sei nur Ungarn für den Frieden, während alle anderen Staaten an der Seite des Krieges stünden, sagte Orbán weiter und unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer eigenen schlagkräftigen Armee. Länder, deren Bürger ihre Heimat liebten und nicht in erster Linie an Flucht, sondern die Verteidigung ihrer Heimat dächten, hätten dann die Möglichkeit, sich zur Wehr zu setzen.

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Ob der ungarische Präsident dabei an Deutschland dachte, bleibt offen – hier hatten laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Februar stattliche 24 Prozent der Befragten geantwortet, sie würden das Land im Kriegsfall so schnell wie möglich verlassen. (mü)

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