Orbán warnt vor „Ära der Gefahren“: „Wir werden unsere Position in Sachen Migration beibehalten“

Budapest. Der ungarische Ministerpräsident Orbán, der sich derzeit wegen der ungarischen Anti-Pädophilen-Gesetzgebung am Pranger der EU sieht, geht zum Gegenangriff über – und trifft die westlichen Linksliberalen an einem empfindlichen Punkt. In einem aktuellen Interview einer ungarischen Radiostation bezog sich Orbán ausdrücklich auf den Mord an der 13jährigen Leonie, die letzte Woche in Wiener Neustadt von mehreren afghanischen Asylanten unter Drogen gesetzt, mißbraucht und getötet worden war, und warnte vor weiteren „Flüchtlings“strömen aus Afghanistan. „Europa steht eine Ära der Gefahren bevor“, mahnte Orbán. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

„Ich möchte der Familie des jungen Mädchens, aber auch ganz Österreich mein Beileid und meine Solidarität aussprechen“, sagte der ungarische Regierungschef und stärkte bei dieser Gelegenheit seinem österreichischen Amtskollegen Sebastian Kurz den Rücken: „Österreichs Kanzler führt meiner Meinung nach einen vorbildlichen Kampf gegen illegale Migration.“

Gleichzeitig sieht Orbán den Fall Leonie als Warnung – nicht nur für Österreich, sondern für ganz Europa. Denn eine „Ära der Gefahren“ stehe bevor: „Wir müssen uns vorbereiten! Nach dem Abzug der US-Truppen und der NATO aus Afghanistan ist mit einer riesigen Flüchtlingswelle zu rechnen.“ In dieser Situation sieht Orbán die eigene strikte Zuwanderungspolitik bestätigt: „Wir werden unsere Position in Sachen Migration beibehalten und alles dafür tun, um den Ansturm zu verhindern.“ (mü)

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