Orbán vergleicht die EU mit der UdSSR: „Eine schlechte Parodie“

Budapest. Der ungarische Präsident Orbán ist im Wahlkampfmodus. Zum Jahrestag des gescheiterten ungarischen Aufstands gegen die sowjetischen Besatzer zog Orbán einen wenig schmeichelhaften Vergleich zwischen der EU und der früheren UdSSR. „Brüssel ist eine schlechte zeitgenössische Parodie“, sagte er.

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Und weiter: „Manchmal wiederholt sich die Geschichte. Glücklicherweise ist das, was zuerst eine Tragödie war, beim zweiten Mal bestenfalls eine Komödie.”

Orbán befindet sich seit Jahren im Dauerclinch nicht nur mit der EU, sondern auch mit seiner früheren Fraktion im Europaparlament, der christdemokratischen EVP. Auch dieser wirft der ungarische Regierungschef seit langem einen politischen Linksdrall vor. Derzeit hat die EU wieder einmal die Zahlung von Finanzmitteln an Ungarn ausgesetzt, weil die Kommission der Budapester Regierung Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit vorwirft. (mü)

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