ÖVP fordert im Wiener Wahlkampf: Nur wer Deutsch kann, bekommt eine Sozialwohnung
Wien. Im Wahlkampf der österreichischen Hauptstadt Wien sorgt eine plakative Forderung der ÖVP für Schlagzeilen: unter dem Motto „Integration braucht klare Regeln“ wurde jetzt das Wahlprogramm des örtlichen ÖVP-Chefs Gernot Blümel bekannt – dort wird unter anderem gefordert, daß künftig nur noch eine städtische Sozialwohnung erhalten soll, wer Deutsch auf B1-Niveau beherrscht. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
„Zu viele Menschen mit Migrationshintergrund beherrschen die deutsche Sprache kaum, obwohl sie schon länger hier leben. Wir fordern, daß die deutsche Sprache Voraussetzung für die Vergabe einer Gemeindewohnung ist“, erklärte Blümel. Als Vorbild wird Wiener Neustadt genannt. „Auch das Unterschreiben der Integrationsvereinbarung des Bundes soll verpflichtend sein. Das Beherrschen der deutschen Sprache im Gemeindebau baut Ghettobildungen vor, fördert das Zusammenleben und die Integration.“
Auch mit einigen weiteren markanten Forderungen setzt die Wiener ÖVP auf Integration. So enthält Blümels Wahlprogramm unter anderem ein klares Bekenntnis zu den Deutschförderklassen der Regierung Kurz. Auch solle Deutsch als Landessprache in der Wiener Stadtverfassung verankert werden. (mü)
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