Österreichischer Top-Forscher: E-Mobilität klappt nicht
Graz. Die EU hat sich auf das Ende des Verbrennungsmotors festgelegt – ab 2035 sollen keine neuen Autos mit Diesel- oder Benzinmotor mehr zugelassen werden. Stattdessen soll die E-Mobilität forciert werden.
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Doch diese Rechnung geht nicht auf, warnt jetzt Georg Brasseur, emeritierter Professor an der TU Graz für elektrische Meßtechnik. Er gibt E-Autos keine große Zukunft mehr und rät, „unbedingt“ am Verbrenner festzuhalten.
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In einem Interview mit dem Wiener „Standard“ kritisierte Brasseur, der zu den österreichischen Top-Forschern zählt, es sei „unverantwortlich von der Politik, ein System durchsetzen zu wollen, von dem klar ist, daß der Vollausbau nicht funktionieren kann“. Brasseur wörtlich: „E-Autos werden genauso schnell verschwinden, wie sie gekommen sind. Ein unkontrollierter Zugang zu allen geplanten Ladestationen würde das Netz zusammenbrechen lassen. Mehr Elektrofahrzeuge bedeuten außerdem wieder mehr Abhängigkeit von China, das möchte schließlich auch niemand. In Nischen wird es E-Fahrzeuge geben, aber nicht in der breiten Masse.“
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Auf die Nachfrage, ob er also am Verbrenner festhalten wolle, antwortete Brasseur: „Unbedingt!“ und betonte weiter: „Wir können es uns nicht leisten, eine parallele Welt für neue Energieträger aufzubauen, weil die Errichtung neuer Energievektoren (= Energieträger; d. Red.) viel mehr fossiles CO2 freisetzt, als im Endeffekt eingespart würde.“ (mü)
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