Österreichischer Kanzler Schallenberg: So wird die Impfpflicht umgesetzt
Wien. Der (nicht gewählte) österreichische Bundeskanzler Schallenberg (ÖVP) machte in einem Interview der Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ bemerkenswerte Aussagen sowohl über die einheimische FPÖ-Opposition als auch über den Fortgang der österreichischen Impfkampagne – demnach sollen Nichtgeimpfte mit hohen Bußgeldern in die Nadel getrieben werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Schuld am eher schleppenden Fortgang der Impfkampagne sieht Schallenberg bei der FPÖ, der er nachgerade Wissenschaftsfeindlichkeit unterstellt. Wörtlich: „Die österreichische Besonderheit in der Pandemie ist die Anwesenheit einer politischen Kraft im Parlament, die unverantwortlich gegen die Wissenschaft handelt und kollektive Ängste schürt.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Für die niedrige Impfrate macht Schallenberg darüber hinaus auch „soziale und historische Faktoren“ verantwortlich, etwa die Verbreitung der Naturmedizin. „Aber ich wiederhole es, bei uns gibt es politische Kräfte, die gegen die Wissenschaft handeln“, unterstrich der Kanzler. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Auf die Frage, wie die zum 1. Februar angekündigte Impfpflicht in der Praxis umgesetzt werden solle, sagte Schallenberg: „Zuerst erhalten alle, die nicht geimpft sind, eine Benachrichtigung, in der sie dazu aufgefordert werden. Wer dies bis zu diesem Datum nicht tut, muß eine hohe Geldstrafe zahlen.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Man kann davon ausgehen, daß dies auch das Prozedere in Deutschland sein wird, so bald die Impfpflicht, die derzeit in der öffentlichen Diskussion von Parteien, Medien und Verbandsfunktionären festgeklopft wird, auch hierzulande gesetzlich verordnet sein wird. (mü)
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