Österreichischer Integrationsbericht: 70 Prozent der Migranten haben Alphabetisierungsbedarf
Wien. Der ungebremste Zustrom von Migranten ist nicht nur der Kriminalität förderlich, sondern auch der Rückkehr des Analphabetismus. Das legt der aktuelle österreichische Integrationsbericht nahe, der jetzt von Integrationsminmisterin Raab (ÖVP) vorgestellt wurde.
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Demnach haben sieben von zehn „Flüchtlingen“ in Österreich Alphabetisierungsbedarf. Von diesen wiederum kann die Hälfte auch in der eigenen Muttersprache weder schreiben noch lesen.
Um diese Schieflage abzustellen, denkt die Ministerin jetzt laut über eine Leistungspflicht bei Deutschkursen nach, um die Integration von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt zu forcieren. Bei mangelnder Kooperation soll demnach eine Kürzung der Sozialhilfe drohen.
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Bei den Syrern ist der Anteil an Analphabeten laut Integrationsbericht mit 78 Prozent am höchsten.
Sie habe „kein Verständnis“ dafür, daß viele Migranten trotz zahlreicher Kurse nicht den Sprung in den Arbeitsmarkt schaffen und stattdessen „in einer Endlos-Kurs-Schleife hängen“, sagte Raab. „Ich halte es, gerade bei der derzeitigen Arbeitsmarktsituation, für inakzeptabel, daß Menschen Jahre im Sozialhilfesystem verweilen.“ Dabei gehe es nicht immer um „Deutsch auf Hochschulniveau“, sondern um Basiskenntnisse.
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Auch in Österreich hat mittlerweile jeder vierte Einwohner einen Migrationshintergrund auf. Der Anteil der Migrationshintergründler stieg von 25,4 Prozent im Jahr davor auf nunmehr 26,4 Prozent der Gesamtbevölkerung. (mü)
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