Österreichischer Innenminister: Illegale sollen schon in Bosnien gestoppt werden
Wien. Auf Österreich und damit Mitteleuropa rollt die nächste Illegalen-Welle vom Balkan zu. Vor allem in Bosnien lagern derzeit mehrere tausend Migranten, die auf die nächstbeste Gelegenheit warten, um sich auf den Weitermarsch in Richtung EU machen zu können. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Der österreichische Innenminister Nehmanner (ÖVP) hat deshalb jetzt ein Pilotprojekt zur Rückführung von Migranten ohne Bleibewahrscheinlichkeit in die Herkunftsländer angekündigt. „Wir wollen mit Bosnien einen Charter organisieren, der schon von dort Nicht-Bleibeberechtigte in die Herkunftsländer zurückschickt“, erklärte Nehammer. Momentan sei man dabei, einen Charterflug zu organisieren, hieß es dazu aus dem Innenministerium.
Damit zeige man den Menschen in den Herkunftsländern, daß es nicht sinnvoll sei, Tausende Euro in die Hände von Schleppern zu legen, ohne die Aussicht auf eine Bleibeberechtigung in der EU zu haben, betonte der Innenminister in der ORF-„Pressestunde“.
Im Rahmen der bei einer Migrationskonferenz vergangenen Sommer in Wien gegründeten „Plattform gegen illegale Migration“ wolle man außerdem verstärkt Projekte vor Ort unterstützen, so Nehammer. So bildeten etwa österreichische Beamte in Tunesien Grenzschützer aus. Denn gerade Tunesien sei immer stark vom Einsickern islamistischer Terroristen bedroht. (mü)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:
Kommentare