Österreich führt „Grünen Paß“ ein: FPÖ-Kickl kritisiert „riesiges Gentechnik-Experiment“

Wien. Österreich ist mit dem sogenannten digitalen Impfpaß, der im Nachbarland „Grüner Paß“ heißt, schon einen guten Schritt weiter. Dort soll das Dokument, das über Impfstatus, Antikörper und eine etwaige Corona-Genesung Auskunft geben soll, schon zum 4. Juni starten. Auch in Österreich wirbt die Politik damit, daß die Besitzer des Passes wieder mehr „Freiheiten“ und „Normalität“ genießen dürfen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Der Wiener Nationalrat hat den Grünen Paß am Donnerstag in einer Sondersitzung durchgewinkt. Strikt dagegen sind nur die Freiheitlichen.

Fraktionschef Kickl prophezeite in seinem Redebeitrag, daß in Zukunft jeder, der sich nicht impfen lasse, vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden solle. Die anderen Parteien machten sich zu Komplizen eines „gigantischen Geschäftsmodells der Pharmaindustrie“. Kickl sieht in der Impfung ein „riesiges Gentechnik-Experiment, Ausgang ungewiß“. (mü)

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