Obwohl 80 Prozent geimpft sind: Corona-Ausfälle bedrohen Einsatzfähigkeit der sächsischen Polizei
Dresden. Bei verschiedenen US-Behörden zeichnete sich die Entwicklung bereits ab, jetzt wird die Corona-Impfung auch hierzulande zum Schuß ins Knie. Die sächsische Polizei wird gerade von einer Corona-Welle heimgesucht. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Information stammt von der Deutschen Polizeigewerkschaft Sachsen. Sie teilte in einer Pressemitteilung mit, 400 Polizeibeschäftigte seien mit Corona infinziert, 600 stünden derzeit nicht zur Verfügung, weil sie sich in Quarantäne befänden. Es drohe ein „Corona-Kollaps“. Die Gewerkschaft sprach von einer „vergleichbaren Inzidenz von über 4.000, Tendenz stark steigend“. Insgesamt beschäftigt die sächsische Polizei 14.000 Personen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Inzwischen werde die Situation kritisch, weil die Einsatzbereitschaft nicht mehr flächendeckend sichergestellt werden kann. Man wisse nicht, „wie lange der Dienstbetrieb in den einzelnen Revieren aufrechterhalten werden kann. Es wird jetzt langsam megakritisch. Denn zu den Erkrankten kommen ja noch die Ungeimpften, die 14 Tage in Quarantäne müssen“, ließ die Sprecherin der Polizeigewerkschaft, Cathleen Martin, wissen. Und: zu den Corona-Fällen kämen noch 1.500 Langzeiterkrankte. Die nächsten zwei bis fünf Wochen würden „richtig heikel“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Dabei sind über 80 Prozent der erkrankten sächsischen Polizisten geimpft. Einen Zusammenhang zwischen Impffortschritten und Corona-Erkrankungen vermag man bei der Polizeigewerkschaft aber nicht zu erkennen. Trotz der hohen Anzahl der Geimpften soll nun zügig nachgeimpft werden. Über so viel Schutz werden sich die Polizisten sicher freuen. (rk)
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