NZZ zieht schonungslose Corona-Bilanz: „Es braucht eine Aufarbeitung“
Zürich. Auch in den etablierten Medien nimmt die Aufarbeitung des Corona-Managements, das für Millionen Menschen Ausgrenzung, Diskriminierung und Entrechtung bedeutete, jetzt Fahrt auf. So wartet die „Neue Zürcher Zeitung“ in einem aktuellen Beitrag („Pandemie der Beliebigkeiten“, 10.03.2023) mit klaren Aussagen auf.
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„Alte Menschen wurden eingesperrt, Milliarden wurden verpulvert, und die Behörden informierten oft manipulativ. Es braucht eine Aufarbeitung“, fordert NZZ-Redakteurin Katharina Fontana unverblümt.
Denn: ausnahmslos ALLE Maßnahmen widersprachen dem Stand der Wissenschaft und wurden erst nachträglich durch bizarre Modellrechnungen und „Knetmasse- Studien“ verteidigt, an die sich manche bis heute klammern.
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Auch die „noch nie da gewesenen Eingriffe in die individuelle Freiheit“ wurden schockierenderweise kaum kritisiert, die Politik trat der „öffentlichen Stimmungsmache gegen einzelne Gruppen“ viel zu wenig entgegen.
Am Ende ihres Beitrags spricht die Autorin Klartext: „Wer das Pandemieregime zähneknirschend durchgestanden hat in der festen Erwartung, daß die vielen offenen Fragen, Widersprüche, Behauptungen später auf den Tisch kommen und abgeklärt würden, will Antworten. Schließlich geht es darum, Lehren für die Zukunft zu ziehen“ – in Deutschland nicht weniger als bei den Eidgenossen. (mü)
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