Nutzlose Heimkehrer-Programme: Mindestens zehn Prozent sind schon wieder zurück
Wiesbaden. Mit bundesdeutschen Rückkehrer-Programmen ist das so eine Sache: so lange sie nicht von einem wirkungsvollen Grenzschutz flankiert werden, sind sie ihr Geld nicht wert – die mit erklecklichen Summen an Steuergeld zur Ausreise Bewegten sind bald wieder da. Ihre Zahl geht in die Hunderte und Tausende.
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Für Hessen lieferte dazu jetzt die Antwort des Innenministeriums auf eine AfD-Anfrage aktuelle Zahlen. Demnach kehrten zwischen 2019 und 2022 aufgrund einer vom Land Hessen gezahlten Unterstützung 1775 Migranten freiwillig in ihr Heimatland zurück. Die dafür von Hessen gezahlte Summe beträgt rund rund 1,7 Millionen Euro. Haupt-Ausreiseland war Irak mit 275 Menschen, auf den nächstfolgenden Plätzen liegen Albanien mit 202 und Iran mit 171 Menschen.
Aber: von 1775 Personen, die das Ausreisegeld kassierten, sind offiziell 152 schon wieder oder noch immer in Deutschland. Das sind beinahe zehn Prozent. Auf ganz Deutschland hochgerechnet, kommt man problemlos auf eine vierstellige Zahl.
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Aber es gibt auch eine gute Nachricht: immerhin sechs (in Zahlen: 6) Personen kamen einer Rückzahlungsforderung nach und erstatteten bis Ende Juni das Geld zurück, das sie für die Ausreise erhalten hatten. (rk)
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