Noch mehr Corona-Irrsinn: Städtetagspräsident will Masken im öffentlichen Raum

Berlin. Deutsche Politiker überbieten sich in immer neuen Vorschlägen für schärfere Corona-Maßnahmen. Jetzt preschte der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung (SPD), mit dem Vorschlag für eine Ausweitung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum vor. Da, „wo es dicht und eng ist, gibt es momentan keine Alternative dazu. Sie hilft, und wir wissen das“, so Jung. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Man könne mittlerweile sehr viel besser mit dem Virus umgehen. Man habe gelernt, wie man das Virus identifiziert und bestimmte Bereiche effektiv abschotten könne. „Ich glaube, wir sind viel, viel klüger im Hinblick auf die Situation, damit ordentlich umzugehen“, so Jung.

Er rate aber trotzdem zu einem Reiseverzicht im Herbst. „Es wäre wirklich vernünftig, daß wir nicht dieses Risiko suchen.“ Innerhalb Deutschlands könne und solle man differenzieren, so Jung. „Aber ich finde, wir sollten Risikogebiete komplett vermeiden, und wir sollten auch möglichst reduzieren, was wir uns international da in den letzten Monaten geleistet haben.“

Der jüngste Auswuchs der Corona-Hysterie: nachdem der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) die bayerische Landeshauptstadt zum neuen Corona-„Hot spot“ erklärt hat, fahren andere deutsche Regionen schweres Geschütz gegen Gäste aus München auf. In einigen Bundesländern, etwa in Baden-Württemberg, gilt nun ein ausdrückliches Beherbergungsverbot für Münchner, und Mecklenburg-Vorpommern verbietet ihnen sogar die Einreise. (rk)

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