Nippon im Kulturschock: Kurdische Illegale benehmen sich daneben

Nippon im Kulturschock: Kurdische Illegale benehmen sich daneben

Tokio. Multikulturelle Krawalle kannten die Japaner lange nicht – Nippon nimmt so gut wie keine „Flüchtlinge“ auf, und die Zahl der genehmigten Asylanträge bewegt sich im unteren zweistelligen Bereich. Doch jetzt meldeten die japanischen Medien eine Premiere der fragwürdigeren Art: im nördlich von Tokio gelegenen Kawaguchi sorgen 3.000 kurdische Einwanderer für permanente Konflikte mit den Einheimischen. Diese akzeptieren die oft respektlose Verhaltensweise der vorgeblichen „Flüchtlinge“ nicht und protestieren.

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„Ich habe Beschwerden bekommen über rücksichtsloses Autofahren und Gewalt“, berichtet Saiichi Okutomi, Ratsmitglied der Liberaldemokratischen Partei und Vertreter eines Viertels mit hohem kurdischen Migrantenanteil. Vermüllte Straßen, unsichere Parks und Schlägereien gehen laut den Einheimischen ebenfalls auf das Konto der Zuwanderer.

Für das ethnisch immer noch äußerst homogene Japan sind solche Vorfälle ein Kulturschock. Kurden in Japan kommen meist aus der Türkei und berufen sich auf angebliche Mißhandlungen wegen ihres politischen Engagements für die PKK, weswegen sie Asyl beantragen oder einfach illegal einwandern. Aufgrund der fehlenden Visumspflicht ist es relativ einfach, nach Japan einzuwandern.

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Mittlerweile haben sich in Kawaguchi und der Nachbarstadt Warabi regelrechte kurdische Parallelgesellschaften gebildet. Für die japanischen Anwohner ist diese Entwicklung unerträglich geworden: am 14. April versammelte sich in Kawaguchi eine Protestgruppe und hielt Schilder hoch mit der Botschaft, daß sie „kurdische Kriminalität und Fake-Flüchtlinge“ loswerden wollten. Allein 2023 registrierte die Polizei in Kawaguchi 56 Vorkommnisse, bei denen „türkische Paßinhaber“ involviert waren.

Ob und wie die Regierung in Tokio auf die Entwicklung zu reagieren beabsichtigt, ist nicht bekannt. (mü)

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