NGOs beschweren sich: Die libysche Küstenwache ist schneller

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So klagte die NGO „Ocean Viking“ laut dem Nachrichtenportal „Euractiv“ darüber, daß die fehlende Koordination mit den EU-Mitgliedstaaten und die Präsenz der libyschen Küstenwache in internationalen Gewässern ein „feindliches“ Umfeld für Such- und Rettungsaktivitäten schafften. Die „Flüchtlings“boote würden häufig abgefangen und nach Libyen zurückgeschickt.

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Insbesondere klagen die NGOs darüber, daß ihre Schiffe mit den Booten der libyschen Küstenwache nicht mithalten könnten – deren Patrouillen sind in der Regel schneller als die NGO-Boote. So kann die „Ocean Viking“ bis zu 10 Knoten pro Stunde (etwa 18 Kilometer pro Stunde) fahren, während die libyschen Schiffe Geschwindigkeiten von 20 bis 30 Knoten erreichen können. Den Schiffen der libyschen Küstenwache gelinge es häufig, vor den NGOs am Notfallort einzutreffen. (mü)

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