Neues Jahr, alte Last: 20.000 Afghanen warten auf ihre Reise nach Deutschland

Neues Jahr, alte Last: 20.000 Afghanen warten auf ihre Reise nach Deutschland

Kabul/Berlin. Was die deutsche Ausländer- und Zuwanderungspolitik angeht, beginnt das neue Jahr, wie das alte endete: für die ungebremste Massenzuwanderung aus aller Herren Länder gibt es unter der neuen Ampel-Regierung kein Halten mehr. Der nächste Migranten-Schwung steht schon in den Startlöchern. Das Bundesinnenministerium teilte jetzt auf Anfrage mit, daß in Afghanistan rund 20.000 Menschen auf ihre Einreise nach Deutschland warten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die größte Gruppe machen sogenannte „Ortskräfte“ und ihre Angehörigen aus. Seit dem 16. August sind demnach bereits 1348 frühere Ortskräfte und ihre Angehörigen nach Deutschland gekommen, insgesamt 5437 Menschen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Aber auch Menschenrechtlern, Künstlern, Wissenschaftlern, Journalisten oder anderen Menschen, die die Bundesregierung als besonders gefährdet einstuft, wurde von Berlin der Transfer nach Deutschland zugesagt. Die Linken-Abgeordnete Gökay Akbulut bezeichnete den Stand der Aufnahmen gleichwohl als „absolut unzureichend“. „Die neue Außenministerin steht hier in der Pflicht, unkompliziert und schnell zu helfen“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Tatsächlich will die neue Bundesregierung die Evakuierung aus Afghanistan beschleunigen. SPD, Grüne und FDP haben sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, das Verfahren zur Aufnahme von „Ortskräften“ so zu reformieren, daß gefährdete frühere Mitarbeiter und ihre engsten Angehörigen „unbürokratisch“ nach Deutschland transferiert werden können. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Man wolle „diejenigen besonders schützen, die der Bundesrepublik Deutschland im Ausland als Partner zur Seite standen und sich für Demokratie und gesellschaftliche Weiterentwicklung eingesetzt haben“, heißt es dort. (st)

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