Neuer LGBT-Streit zwischen Brüssel und Budapest: Jetzt geht es um die Rechte von „Trans-Eltern“
Straßburg/Budapest. Offenbar steht bald weiterer Streit zwischen Ungarn und der EU über die Rechte sexueller Minderheiten ins Haus. Der EU genügt es nicht, Budapest wegen des ungarischen Kinderschutzgesetzes unter Druck zu setzen und mit dem Entzug von Fördergeldern zu drohen. Jetzt teilte der Fidesz-Abgeordnete Balázs Hidvéghi aus dem Europäischen Parlament in Straßburg mit, die EU plane ein „weiteres LGBTQ-Diktat“, das „festlegt, wie wir Familie und Ehe definieren, wie wir unsere Kinder erziehen und was wir ihnen in der Schule beibringen“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
In einem Facebook-Video teilte Hidvéghi kurz vor Beginn einer Sitzung während der aktuellen Plenarwoche des Europaparlaments Details zur Tagesordnung mit und schrieb, daß „die linke Mehrheit sich darauf vorbereitet, Entschließungen zu Themen anzunehmen, die Brüssel nichts angehen“. In einer von ihnen verlange das Parlament, daß die „Rechte von Trans-Eltern respektiert werden, was auch immer das bedeuten mag“, sagte Hidvéghi.
Ein anderer Entschließungsantrag solle es Mitgliedstaaten verbieten, sich in Fragen von Familie und Ehe auf ihre eigenen Verfassungen zu beziehen, aber „wir müßten die neueste Torheit aus Brüssel akzeptieren“, so Hidvéghi weiter. Mitgliedstaaten, die nicht bereit sind, sich „diesem ideologischen Amoklauf“ „wortlos“ zu unterwerfen, drohe das EU-Parlament mit der Zurückhaltung von Mitteln. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
„Ungarn ist ein verläßlicher und berechenbarer Partner in der europäischen Zusammenarbeit, wenn sie auf gegenseitigem Respekt basiert“, schloß Hidvéghi sein Video. „Wir akzeptieren die Meinungen anderer zu ihren eigenen Themen, erlauben uns aber nicht, daß Brüssel oder das Europäische Parlament uns zu Themen anleiten, die allein unsere Angelegenheit sind.“ (mü)
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